Freitag, 20. Oktober 2017

Essen. Aligot.

Die Essens-Spezialität des Aubrac ist Aligot, eine Mischung aus Kartoffelbrei, Knoblauch und dem regionalen Cantal-Käse. Dazu isst man eine Bratwurst (saucisse) oder einfach Salat. Das Video zeigt, wie man die Masse stilecht aus der Schüssel auf den Teller bekommt.

Auswärts. Über die Hochflächen des Aubrac.

Die Gegend ist einsam, liegt über tausend Meter hoch, die Dörfer haben nur um 500 Einwohner. Auf den Weiden Aubrac-Rinder, gelegentlich auch Charolais. Romanische Kirchen weisen auf frühe Besiedlung hin.
Höhen Aubrac Höhen Aubrac
In Nasbinals steht eine schlichte Kirche, im 11./12. Jahrhundert erbaut.
Kirche Kirche
Herbstliche Landschaft.
Höhen des Aubrac Höhen des Aubrac
Im nächsten Ort stand das Hospital von Aubrac, das im 12. Jahrhundert zum Schutz der Pilger erbaut wurde. Die Gegend war damals "ein Ort des Schreckens und der Einsamkeit", so ein Pilger aus dem Mittelalter. Heute sind vom Kloster ein Turm und die Kirche erhalten.
Kirche Aubrac Aubrac
Die Karte zur Orientierung, Nasbinals und Aubrac sind durch grüne Striche gekennzeichnet, der Pfeil in Orange deutet auf die Hochfläche des Aubrac.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Auswärts. Einsame Kirche und Bestie.

Etwa neun Kilometer nach Le Puy-en-Velay liegt am Jakobsweg der kleine Ort Saint-Christophe-sur-Dolaison mit der Kirche des heiligen Christopherus aus dem 12. Jahrhundert.
Kirche Kirche Einige Kilometer weiter, nun schon in den Bergen von Margeride, steht eine Holzskulptur zur Erinnerung an die Bestie des Gévaudan, eine Serie von Raubtierangriffen Mitte des 18. Jahrhunderts im Zentralmassiv auf Frauen und Kinder.Margeride Bestie des Gevaudan

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Auswärts. Meygal-Gebiet.

Das Meygal-Gebiet liegt etwa 20 Kilometer östlich von Le Puy-en-Velay und ist recht bergig. Man findet reichlich Hinweisschilder auf Loipen und Skilifte. Die Bauernhöfe liegen recht einsam. Wir hatten eine schöne sonnige Herbststimmung, und immer wieder Ausblicke auf die Vulkankegel.
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Merkwürdige Struktur des Felsens.
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Dienstag, 17. Oktober 2017

Auswärts. Le Puy-en-Velay.

Le Puy-en-Velay liegt im Zentralmassiv, eingebettet zwischen recht steilen Hügeln vulkanischen Ursprungs.
Stadtansicht
Im flachen Teil der Stadt ist sie recht weitläufig angelegt, mit Parks und großen Plätzen.
Park
Doch auch von hier sieht man schon die Wahrzeichen der Stadt als Anfangspunkt des französischen Jakobswegs Via PodiensisStadtansicht
eine 22 Meter hohe Marienstatue und die Kathedrale.
Marienstatue
Steil geht es hinauf, und oben wartet noch eine hohe Treppe.
Aufgang zur Kathedrale
Kathedrale
steile Gasse
Die Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert begonnen, im Mittelalter mehrfach erweitert und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfangreich restauriert.
Kathedrale
Saint-Michel d’Aiguilhe, eine Kapelle auf einer Basaltkuppe.St. Michel d'Aiguille
Zur Orientierung die Karte mit der Reiseroute, Le Puy-en-Velay liegt rechts oben, siehe die grüne Markierung:

Montag, 16. Oktober 2017

Auswärts. Französischer Jakobsweg.

Dies ist der erste Beitrag über eine Reise durch den Südwesten Frankreichs, die wir vor kurzem unternommen haben. Die Strecke wurde bestimmt durch den französischen Jakobsweg Via Podiensis, der von Le Puy-en-Velay nach Saint-Jean-Pied-de-Port am Rand der Pyrenäen führt. Wir sind aber nicht gepilgert, sondern meist gefahren worden und haben Städte und Dörfer angesehen, auch mal einen weiteren Abstecher unternommen. Wir haben viele Kirchen gesehen, aber auch sehr beeindruckende Landschaften. All das werden die in den nächsten Tagen folgenden Beiträge zeigen.
Die Karte diente bereits vor und während der Reise zur Orientierung, die Reise begann (rechts oben) in Le Puy und endete (links unten) in Bayonne. Es zieht sich von rechts oben nach links unten. Die mit den roten Pfeilen markierten Orte haben wir besucht, in denen mit den gelben Pfeilen auch übernachtet. So konnten wir den fast 800 Kilometer langen Weg in einer knappen Woche bewältigen.
Über die einzelnen Orte werde ich nach und nach berichten bzw. Fotos posten. Die zeitweilige Ruhepause im Blog ist vorläufig vorbei, also bleibt dran und schaut vorbei!

Sonntag, 15. Oktober 2017

#12von12. Oktober 2017.

An diesem zwölften, der auf einen Donnerstag fiel, waren wir im Südwesten Frankreichs unterwegs. Über die (sehr schöne) Reise wird im Blog natürlich noch zu lesen sein. Nun seht ihr hier alle Bilder, die schon auf Instagram zu sehen waren.
Aufgewacht sind wir in in einem kleinen Ort am Rand der Pyrenäen, im Baskenland. Typisch für die Gegend ist die rot-braune Farbe der Fensterläden, Türen, Balkone usw.
 Das Frühstück war typisch französisch, café au lait und croissants.
Dorfkirche.
Sehr der Wichtigkeit der Aufgabe bewusst waren sich die Arbeiter bei Mäharbeiten.
Die Pyrenäen von einem Dorffriedhof aus.
Neugieriges Pony am Wegesrand.
Naturbelassener klarer Bach.
Duftende Rose.
 

Wir machten Halt in Espelette und konnten die frischen Paprika in Augenschein nehmen, aus denen Piment d'Espelette hergestellt wird.
Die Platanen waren bereits gestutzt und sahen sehr kahl aus.
Tagesziel: Bayonne.
Weitere #12von12 vom Oktober findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

#12von12. Oktober 2017 Vorankündigung.

Momentan bin ich unterwegs. Es gibt alle Fotos von #12von12 im Oktober auf Instagram zu sehen, Benutzer ulrike.t
Einen vollständigen Blogbeitrag erstelle ich später.

Samstag, 30. September 2017

Essen. Rückblick September.

Kulinarisch ist der September für mich noch ein Sommermonat, und entsprechend sommerlich sind die Gerichte, die ich für uns zubereite. Das liegt daran, dass die für mich typischen Sommergemüse Paprika und Tomaten erst jetzt richtig reif sind und richtig gut schmecken. Und das will ich ausnützen. Kürbis und Wurzelgemüse sind jetzt zwar auch erntereif, aber die gibt es noch lange, mit manchen müssen wir den ganzen Winter durchhalten. Also nochmal Sommer!
Seit 2012 gehört dieses Gericht zu unseren Standard-Sommergerichten, das Rezept stammt von Chili und Ciabata, mein Rezept ist hier verbloggt.
Das hatten wir im August schon, damals Farfalle mit Zucchini nach diesem Rezept, diesmal statt Zucchini mit gebratener Aubergine. Genau so gut.
Salat mit Borlotti-Bohnen und Hühnerbrust, mit Panko paniert.
Auch das Steinpilz-Kartoffel-Gratin wird seit Jahren immer wieder zubereitet. Es stammt aus einer essen&trinken von 1986 und ist so retro, mit der Crème fraiche oben drauf. Und sooo gut.
Rib-Eye-Steak, Zuckermais und Kräuterbutter.
In diesem Jahr gibt es schöne Pfifferlinge, bei uns seit Jahren nach dem Rezept aus Österreich Vegetarisch zu Eierschwammerlgulasch verarbeitet. Das Rezept ist im Blog. Dazu Semmelknödel nach dem Rezept aus Deutschland Vegetarisch.
Nochmals Pilze, diesmal Steinpilze, dazu Risotto.
Konservieren des Sommergeschmacks: ein Ofen-Ratatouille.
Das waren Einblicke in unsere Küche im September, nichts Neues, aber alles sehr gut!
#öveg #dveg

Sonntag, 24. September 2017

Ganz nah. Rokokogarten in Veitshöchheim.

Wir waren lange nicht mehr dort, dabei ist Veitshöchheim ein Standardziel für einen Halbtagesausflug von Würzburg aus. Man erreicht es mit dem Schiff in 40 Minuten, die Schiffe gehen stündlich, der Garten ist nicht weit von der Anlegestelle entfernt, und Einkehrmöglichkeiten gibt es reichlich.
Der Mittelteil des Schlosses wurde 1680 bis 1682 errichtet, um 1750 wurde er um die Flügelbauten nach Plänen Balthasar Neumanns erweitert.
Schloss Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde ein Zier- und Lustgarten angelegt, der 1763 zum Rokokogarten mit reichem Figurenschmuck umgestaltet wurde. Viele der Figuren sind nicht mehr erhalten.
Löwe_Drache
In den Achsen zwischen den einzelnen Bereichen des Gartens stehen Pavillons, hier mit asiatischen Motiven, daher auch "indianischer Pavillon" genannt.
indianischer Pavillion
Der Große See wurde 1721 von Balthasar Neumann angelegt, im Zentrum Statuen des Apoll und der neun Musen, an der Spitze das geflügelte Pferd Pegasus.
Großer See
Kunsthistorische Angaben aus: Verena Friedrich. Burgen und Schlösser in Franken. 2014.