Dienstag, 12. Dezember 2017

#12von12. Dezember 2017.

Wenn gestern der zwölfte gewesen wäre, ich hätte vermutlich gestreikt, denn es hat den ganzen Tag geregnet, kein Wetter, um vor die Tür zu gehen. Zu meinem Glück war es heute besser, zwar nicht strahlend schön, aber trocken und mit gelegentlichem Sonnenschein.
Am Dienstag ist meist ein Marktbesuch angesagt, so auch heute. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch ein Stück erst kürzlich mit einer Verzögerung von zwölf Monaten fertiggestellte Fußgängerzone. Sieht jetzt unspektakulär aus, und ich genieße von dort immer einen ersten, wenn auch unvollständigen Blick auf unsere Festung Marienberg.
Auch der Kindergarten war unterwegs, schön zwei und zwei, und Karussell-Fahren kam erst später.
Zu Zeiten des Weihnachtsmarkts ist der Gemüsemarkt in die Nähe des Doms verlegt.
An dieser Ecke am Vierröhrenbrunnen kann es ganz schön hektisch werden, vor allem, wenn die Straba kommt.
Reichhaltiges Gemüseangebot.
Beim Käse haben wir auch zugegriffen.
Noch ein kurzer Abstecher auf die Alte Mainbrücke zum Standard-Touri-Foto par excellence: der Heilige Kilian vor der Festung Marienberg und dem Käppele.
Vorbei am Lauscherbrunnen, direkt neben dem Rathaus, geht es zum Unteren Markt, der vom Weihnachtsmarkt belegt ist.
Adventliches Angebot aus Holz.
Die Buden sind schon beleuchtet.
Das Kinderkarussell wartet noch auf Fahrgäste.
Bunte Windlichtchen leuchten für eine besinnliche, möglichst stressfreie Adventszeit!
Weitere #12von12 vom Dezember findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Auswärts. Innsbruck. Advent. Sonne.

Und wieder mal Glück mit dem Wetter gehabt, zu der Zeit war es bei uns trüb, und es schneite, als wir zurück kamen, doch so schön war es in Innsbruck. Sonne über den Bergen und der Stadt.
Stadtansicht Ost
Stadtansicht West
Stadtansicht Zentrum
Weihnachtsmarkt neben einem riesigen Weihnachtsbaum unter dem Goldenen Dachl.Dachl
Ein ganzes Haus als Adventskalender.
Adventskalender
Weihnachtsbeleuchtung1
Weihnachtsbeleuchtung2

Sonntag, 3. Dezember 2017

Rezept. Gebratener Kürbis mit Schalotten und schwarzen Oliven.

Es ist das erste Rezept, das wir aus Spanien Vegetarisch nachkochen und im Blog veröffentlichen, eine leckere Kombination aus Kürbis, Schalotten und Oliven, abgerundet durch eine Tomaten-Rotweinsauce.

Zutaten für 2 Pers.
250g Hokkaidokürbis, in möglichst gleichmäßige Stücke geschnitten
etwas Mehl Type 405 zum Wenden
250g kleine Schalotten, geschält
Olivenöl
100 ml trockener Rotwein
25 ml Sherryessig
1 Tomate und etwas Saft aus einer Dose "pelati"
3 Pimentkörner
6 schwarze Pfefferkörner
1 Msp. Kreuzkümmel
1 Lorbeerblatt
1 kl. Zweig Rosmarin
Salz
40g schwarze Oliven in Lake

Zubereitung:
  1. Kürbisstücke in Mehl wenden, etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Kürbisstücke in Öl rundum goldbraun anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  2. Sollten Rückstände von Kürbis in der Pfanne sein, diese säubern. Etwas Olivenöl erhitzen und Schalotten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Rotwein und Essig ablöschen. Tomate zugeben.
  3. Piment- und Pfefferkörner im Mörser zerstoßen (bei mir wurden sie frisch gemahlen, ebenso der Kreuzkümmel). Gewürze, Lorbeerblatt und Rosmarin zugeben, leicht salzen. Ca. 10 Minuten (zugedeckt) köcheln lassen, bis die Schalotten weich sind.
  4. Gebratene Kürbisstücke in die Schalottensauce legen, Oliven hinzufügen und alle noch mal kurz erhitzen.
  5. Guten Appetit!

#sveg

Sonntag, 26. November 2017

Rezept. Herbstlicher Salat mit Ziegenfrischkäse im Speckmantel.

Dies ist der Nachbau eines Gerichts, das wir hier im Lokal gegessen haben und das uns sehr gut geschmeckt hat.
Wir machten einen herbstlichen Salat aus Lollo Rosso, gehackten Walnüssen, Frühlingszwiebeln und Granatapfelkernen. Darüber geträufelt unsere Salatsoße, die nur wenig sauer, dafür aber durch Meerrettich und Senf leicht scharf/würzig ist.
In Dörrfleisch (durchwachsener Speck) eingewickelter fester Ziegenfrischkäse von einem Hof im hiesigen Umland wird vorsichtig in der Pfanne gebraten. Darin liegt die Herausforderung. Der Ziegenfrischkäse sollte relativ fest sein, maximal wäre Crottin de Chavignol. Der hiesige ist meist nicht ganz so weit, und bei unserem Einkauf war nur noch sehr viel jüngerer vorhanden. So konnten wir den Käse nicht sehr lange braten, sonst wäre er völlig verlaufen. Geschmeckt hat es sehr gut.

Sonntag, 19. November 2017

Essen. Es ist Herbst.

Es gab hier lange nichts mehr vom Essen zu sehen, so lange hat der französische Jakobsweg den Blog belegt. Gekocht und fotografiert wurde in dieser Zeit aber dennoch. Im September hatte ich auf Grund des schön warmen Wetters noch recht sommerlich gekocht, und auch das erste Gericht basiert noch auf sommerlichen Zutaten, einer Sauce aus Spitzpaprika und Ochsenherztomaten. Dazu Pasta. Vorsorglich habe ich gleich ein wenig mehr gemacht und jetzt noch einige Gläser im Vorrat.
Der untere Teil eines schwäbischen Spitzkohls (Filderkraut) zusammen mit Papardelle und Wurst.
Schweinefilet vom Iberico-Schwein mit Pilzen und Reis.
Auf dem Markt gab es wunderschönen Spinat, der in eine klassische Frittata kam, nach dem Rezept in Italien Vegetarisch.
Die erste Kürbissuppe, aus Gründen diesmal mit viel Chili und Ingwer. Und Kürbiskern-Brot-Knusper.
Rehbraten mit Pastinaken-Stampf und ...
... Rotkohlsalat.
Das erste Ofengemüse des Winters mit Ziegenfrischkäse.
Bei kühlem Wetter schmeckt Linseneintopf besonders gut, natürlich aus Alblinsen.
Essensreste, die nur wenig Flüssigkeit enthalten, verpacke ich gerne in Yufkablätter, bestreiche diese mit flüssiger Butter oder Sahne und stelle sie bei 200°C in den Backofen. Nach 10 Minuten wenden. Dazu einen Dip aus gewürztem Joghurt. Saure Sahne geht auch.
Momentan gibt es Salat in einer herbstlichen Variante mit Walnüssen und Granatapfelkernen.
#dveg #iveg

Sonntag, 12. November 2017

#12von12. November 2017.

Zum dritten Mal in diesem Jahr fiel der zwölfte auf einen Sonntag, und diesmal, im November, waren wir zu Hause. Alles war sehr unspektakulär, und so sieht man diesmal nur Alltagsfotos, was frau halt so macht an einem trüben Sonntag im November.
Der Blick aufs Kalenderblatt zeigt, es ist mal wieder Zeit für #12von12.
 Im Winter gut als Vorbeugung, Nase spülen.
 Noch nicht ganz trocken, die Wäsche.
 Plötzlich kam nochmal Nebel auf.
 Aber erst mal Kaffee.
 Aus Gründen. Navi aktualisieren.
Mal schauen, was andere so berichten. Tägliche Blogparade.
Die Spülmaschine ist bereit.
 Rettichsalat in Vorbereitung.
Nun regnet es auch noch.
Und wenig später schneit es, und dabei liegen wir unter 200 Meter Seehöhe. Denn die Wetterleute meinten, erst ab 500 Meter schneit es.
Gut zwei Stunden später hat es aufgehört, der Schnee hat Spuren hinterlassen. Wir haben wegen des Wetters umdisponiert und unseren Abendtermin abgesagt, leider, sehr sehr schade.
Weitere #12von12 vom November findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Sonntag, 5. November 2017

Auswärts. Französischer Jakobsweg. Zusammenfassung.

Auf der vermutlich hinreichend bekannten Karte habe ich nun eine Art Route eingezeichnet, die zwar nicht den gefahrenen Strecken entspricht, sondern die besuchten Orte durch einen geraden Strich verbindet. Die Nummern verweisen auf den zugehörigen Blogeintrag, auf den über den Link direkt zugegriffen werden kann. Die Reise beginnt rechts oben und führt nach links unten.

1. Le Puy-en-Velay
2. Meygal-Gebiet
3. Einsame Kirche und Erinnerung an eine Bestie
4. Über die Hochflächen des Aubrac
5. Aligot - so wird die Spezialität der Auvergne serviert
6. Ortschaften am Fluss Lot - Espalion, Estaing, Entraygues, Espeyrac
7. Die Kathedrale von Rodez
8. Conques
9. Figeac
10. Rocamadour
11. Sarlat
12. Cahors
13. Montauban
14. Lauzerte
15. Moissac
16. Condom
17. Larressingle
18. Pau
19. Saint-Jean-Pied-de-Port
20. Bayonne

Samstag, 4. November 2017

Auswärts. Bayonne.

Das war der Endpunkt unserer Reise, der am weitesten entfernte Ort. Danach blieb uns nur eine lange Rückfahrt quer durch Frankreich. Nachdem wir den Jakobsweg verlassen hatten, sahen wir uns noch in Bayonne um. Hier kommen zwei Flüsse zusammen, einen davon, die Nive, hatten wir schon in Saint-Jean-Pied-de-Port gesehen.
Fluss Spiegelung
Wir sahen uns die Altstadt an, nette Gassen, schöne Läden, und natürlich eine Kathedrale.
Kathedrale
Mit Kreuzgang.
Kreuzgang
Nun noch einige wenige kulinarische Eindrücke, die bisher vor lauter Kirchen gar nicht vorkamen. Bayonne ist berühmt für den Bayonner Schinken, hier eine kleine Auswahl. Leider konnten wir nichts mitnehmen, da es hochsommerlich warm geworden war und wir unterwegs keine Kühlmöglichkeit hatten. Schade.
Schinken
Eine Regalwand voller Fischkonserven.
Dosenfisch
Einige Kilometer im Hinterland liegt Espelette, berühmt für die nicht zu scharfen baskischen Chilis, die als Gewürz nach dem Ort benannt sind, Piment d'Espelette. In meiner Küche unverzichtbar.
Piment d'Espelette
Bayonne ist auf der Karte durch einen grünen Strich markiert, ganz links unten.

Als nächster Post folgt noch eine Zusammenfassung aller Blogeinträge über diese Reise entlang dem französischen Jakobsweg.