Donnerstag, 1. Dezember 2016

Essen. Rückblick November.

Diesen Monat gab es einige Essensfotos auf Instagram zu sehen, wir haben jedoch keine neuen Rezepte ausprobiert. Es gab Alltagsküche, Alltagsküche, die uns schmeckt.
Pastasauce aus Salciccia, Karotten, Staudensellerie und Tomaten.
Unser Winterklassiker, Sauerkraut aus der Pfanne, hier asiatisch angehaucht, mit einem Schulterstück vom Iberico-Schwein.
Unser Gemüsestand hatte diesen Herbst wunderschönen Freilandspinat, den wir mehrfach genossen haben, hier ganz klassisch mit Spiegelei.
Den Schweinerücken gab's nochmals zu Ofengemüse mit Buchweizenknusper oben drauf.
Auch ein Winterliebling, Risotto mit gebratenem Radicchio.
Huhn essen wir in der kalten Jahreszeit gerne mit Pilzen und einer Currysauce.
Aus dem schönen Spinat haben wir auch eine ganz klassische Frittata zubereitet.
Nochmals Huhn, mit Pfannengemüse in Kokosmilch, leicht scharf.
Die Teigtaschen mit Vier-Käse-Füllung haben wir gekauft, dazu eine Broccoli-Sahnesauce.
Zum Abschluss gab es eine Neuentdeckung des letzten Winters, Wirsing mit Fenchelsaat.

Mittwoch, 30. November 2016

Auswärts. Mal wieder Stuttgart.

Für Weihnachts- und Adventsverweigerer wie uns ist es immer ein wenig blöd, wenn man aus Termingründen einen Ort mit Weihnachtsmarkt besuchen muss. So war es jetzt mit Stuttgart, das den größten Weihnachtsmarkt Deutschlands veranstaltet, einen sehr schönen übrigens, wie ich finde. Nur die Kulissen sind nicht so schön, wie zum Beispiel in Nürnberg. Wir drückten uns so am Rand vorbei, warfen auch einen Blick auf die Eisbahn auf dem Schlossplatz, und konnten wieder feststellen, dass in Stuttgart trotz reichlicher Anzahl von Glühweinbuden sehr schönes adventliches Kunsthandwerk angeboten wird.
Weihnachtsmarkt
Weihnachtsmarkt
Eisbahn
Eine Neuigkeit konnten wir - neben einer Vielzahl neuer Gebäude und neuer Geschäfte - auch noch mitnehmen, ein Maultaschenkiosk.
Maultaschenkiosk
Probieren durften wir auch, und wir waren durchaus angetan.
Maultaschenpröble

Sonntag, 27. November 2016

Ganz nah. Alte Universität und Neubaukirche.

Im Jahr 1582 wurde die Universität Würzburg wieder begründet, und es entstand ein vier-flügeliger Neubau für Lehre, Unterbringung von Professoren und Studenten, und die Universitätskirche, als Neubaukirche bekannt. Der Baustil war eine Mischung aus spätgotischen und Renaissance-Elementen, in Würzburg Julius-Stil genannt. Heute heißt das Universitätsgebäude Alte Universität und beherbergt die Juristische Fakultät einschließliche deren Fachbibliothek, die sich über alle drei Stockwerke des Ostflügels erstreckt.
Alte Universität Die Neubaukirche wurde am 16. März 1945 völlig zerstört. Zwar wurde relativ schnell das Dach wieder geschlossen und gedeckt, doch 1975 lag der Schutt im Innern noch meterhoch. Die Würzburger Bürger- und Studentenschaft trug durch Spenden in den 1970-er Jahren wesentlich zum Wiederaufbau bei. Über 40 Jahre nach der Zerstörung wurde die Neubaukirche am 7. November 1985 wiedereröffnet, sie dient seitdem als Festaula, Hör- und Konzertsaal und ist nur im Rahmen von Veranstaltungen zugänglich.
Neubaukirche
Neubaukirche
Neubaukirche
Bisherige Beiträge in diesem Blog:
in einer Serie über den Erbauer Julius Echter 2013
Bild von oben 2010

Quellen:
Würzburg-Wiki
Wikipedia
Webseite der Universität
Peter A. Süß, Kleine Geschichte der Würzburger Julius-Maximilians-Universität, Würzburg 2002

Dienstag, 15. November 2016

Ganz nah. Spätherbst im Hofgarten.

Es war noch mal ein wunderschöner Herbsttag im November, für die nächsten Tage war Regen vorhergesagt. Also habe ich meinen Fotoapparat eingepackt und bin durch den Hofgarten spaziert. In diesem Jahr hat die Herbstfärbung ja sehr lange angedauert, doch der Nachtfrost der letzten Tage hat nun auch die letzten grünen Blätter fallen lassen. Der Schwerpunkt der Fotos lag für mich auf den Farben, die Residenz war diesmal nur Staffage.
Hofgarten Herbst Hofgarten Herbst Hofgarten Herbst
Zwei der Wohnorte der Fürstbischöfe in Würzburg, die Festung (Burganlage) in der Bildmitte und ab etwa 1730 die Residenz (rechts).
Hofgarten Herbst Hofgarten Herbst Hofgarten Herbst Hofgarten Herbst Hofgarten Herbst
Abends konnte man dann noch den Supermond über Würzburg betrachten, aber es ist mir trotz Einsatz des Stativs nicht gelungen, ein brauchbares Foto zu schießen. Wer weiß, was man dazu einstellen muss, kann sich gerne bei mir melden, jede Hilfe wird dankbar angenommen.

Samstag, 12. November 2016

#12von12. November 2016.

Ein Samstag im November. Zum Glück kein Dauerregen wie am Tag zuvor, doch es blieb trüb.
Morgenrituale, Blick in den Nachbarhof = Wettertest, Frühstück vor dem Rechner.
Frühstück Teil 2 besteht aus einem Milchkaffee.
Mein Küchenchef war schon fleißig und hatte zwei Walnussbrote gebacken.
Nach dem Frühstück der obligatorische Marktbesuch am Samstag. Noch ist ja Herbstmesse (Häfelesmess), aber die Weihnachtsbeleuchtung ist auch schon angebracht. :-(
Nebeneinander die Stände von Herbstmesse und grünem Markt.
Wir gingen zum Gemüseeinkauf.
Auch an einem Samstag werden den Touris die Schönheiten unserer Stadt nahegebracht.
Ein Stand verkauft Gemüsehobel und Spiralschneider. Hier die Testergebnisse.
Zu Hause sichten der Einkäufe. 
Und das Brot vom Morgen muss auch probiert werden - lecker!
Weil es den ganzen Tag trüb blieb, gab es schon am Nachmittag Kerzenlicht.
Weitere #12von12 vom November findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Sonntag, 6. November 2016

Ganz nah. Schloss Büchold.

Ein Ausflug führte uns nach Arnstein, etwa 40 Kilometer nördlich von Würzburg gelegen. Im Ortsteil Büchold konnten wir ein Schloss besichtigen, das eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat, in mehreren Jahrhunderten sehr prächtig war, dann jedoch verfiel und geplündert wurde.
Die Anlage ist fast kreisrund, von einem Burggraben mit einer Mauer umgeben. Der Bergfried stammt noch von der mittelalterlichen Burg, er kann über eine Treppe bestiegen werden.
Nach einer mittelalterlichen Burg wurde im 16. Jahrhundert ein prächtiger dreiflügeliger Renaissancebau in U-Form errichtet, der Bergfried bildete den Abschluss des Ostflügels. Ende des 17. Jahrhunderts wurde ein prächtiger Barockgarten angelegt, der über 100 Jahre Bestand hatte. Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss nicht mehr bewohnt, und irgendwie verschwanden die Steine der Bauten, so dass 1818 "Gebäudereste" zusammen mit dem Grund an einen Bauern verkauft wurden. Diese Familie betrieb ca. bis zum Jahr 2000 den Bauernhof, auf dem Gelände standen Stallungen und ein Bauernhaus. Nachdem die letzte Bewohnerin 2004 verstorben war, wurde das Anwesen 2007 verkauft. Die neuen Besitzer haben alles gerodet, das Gelände war fast völlig zugewachsen, Mauern gesichert und saniert, und ein neues Wohnhaus für die Familie errichtet.
Schloss Büchold
Nach der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg 1299 sind die heutigen Besitzer die 17. Schlossherren von Schloss Büchold. Das Schloss wird üblicherweise am Tag des offenen Denkmals für Besichtigungen geöffnet, oder man hat das Glück, einen privaten Termin ausmachen zu können.
Das Wetter war zwar nicht mehr so herbstlich-sonnig wie bei den Fotos, die in den letzten Posts zu sehen sind, doch geregnet hat es nicht. So konnte die Herbstfärbung zumindest ein wenig zur Geltung kommen.

Dienstag, 1. November 2016

Essen. Rückblick Oktober.

Der sehr sommerliche September setzte sich in den ersten Oktobertagen fort, doch der Herbst kam dann doch noch um die Ecke. Und damit änderte sich auch unsere Küche, das erste Ofengemüse hatten wir schon, schönen Spinat gab es, mit Kürbis habe ich noch gewartet, er gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingen, doch eingekauft ist er schon.
Ein schwäbischer Klassiker hat uns sehr gut geschmeckt, Linsen mit Spätzle. Natürlich mit den schwäbischen Linsen von der Alb.
Und das erste Risotto der Saison mit Pfifferlingen.
Die anderen leckeren Gerichte, die wir auf dem Teller hatten, habe ich blöderweise nicht fotografiert.

Montag, 31. Oktober 2016

Ganz nah. Herbstfärbung.

Auch an der Mainschleife und der Weininsel hat die Herbstfärbung nun eingesetzt.
Herbstfärbung
Herbstfärbung
Herbstfärbung
Herbstfärbung
Herbstfärbung

Sonntag, 30. Oktober 2016

Ganz nah. Herbstsonne.

Nachdem wir leider im Herbst und Winter oft Hochnebel haben und sich die Sonne über Tage kaum oder gar nicht zeigt, ist sie nun am Wochenende sehr freundlich zu uns. Die Nebel lösen sich bald am Vormittag auf, und das klare Herbstlicht leuchtet über Stadt und Land.
Dom
Marienkapelle

Dienstag, 25. Oktober 2016

Musik. Barrelhouse Jazzband in Lauda.

Barrelhouse Jazzband in Lauda
Seit vielen Jahren pilgern wir regelrecht immer in der gleichen Besetzung in die etwa 40 Kilometer entfernte Kleinstadt Lauda, immer an einem späten Sonntagnachmittag im Oktober, weil dort in der Aula des Gymnasiums die Barrelhouse Jazzband auftritt. Seit über 30 Jahren spielt die Band ausnahmsweise auch in Lauda, aufgrund persönlicher Beziehungen der Bandmitglieder zum inzwischen verstorbenen Musiklehrer des Gymnasiums. Und so ist nicht nur die Tatsache, dass im kleinen Lauda eine Weltklasse-Band auftritt zu erwähnen, auch der Ort der Aufführung ist ungewöhnlich, die Aula des Gymnasiums. Da werden dann unten und auf den ansteigenden Podesten Stühle aufgestellt, man kann einige Getränke kaufen und sich mit Bretzeln oder Schmalzbrot stärken. Und so ist die Stimmung auch immer recht ungewöhnlich, familiär, bodenständig, heimelig.
Barrelhouse Jazzband in Lauda Aula
(Bild absichtlich verfremdet)
Die Musik war wie immer bisher ganz große Klasse, und in diesem Jahr waren die Gäste nicht junge, aufstrebende Talente, die durch die Barrelhouse Jazzband einem größeren Publikum in Deutschland bekannt gemacht wurden, sondern international berühmte Jazz-Musiker: Denise Gordon, Roy Williams, Ken Peplowski und Bruce Adams.
Zum großen Finale waren dann alle Musiker zusammen auf der Bühne, und es wurde ganz schön eng.
Barrelhouse Jazzband in Lauda Finale