Sonntag, 25. September 2016

Ganz nah. Lieblingsplätze im Spätsommer.

Wunderschönes Spätsommerwetter, morgens kühl und Morgennebel, mittags Temperaturen bis 25 Grad, und es bot sich an, sich von einem kleinen Auto ein letztes Mal zu den Lieblingsplätzen fahren zu lassen, bevor die Ablösung bereit steht.
Diesen Blick auf die Mainschleife lieben wir besonders, und man sieht Weinberge satt.
Aussichtsturm bei Neuses
Aussichtsturm bei Neuses
Die Lese hat zwar mit den frühen Sorten schon begonnen, doch das meiste hängt noch und tankt jeden Sonnentag noch ein paar Öchsle.
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Ein Mal muss man bei jeder Tour die Fähre nehmen.
Mainufer Nordheim
Strandkörbe vor Weinberg.
Mainufer Nordheim
Und im Wasser platschen könnte man auch. Mainufer Nordheim

Dienstag, 13. September 2016

#12von12. September 2016.

Einige von den Leuten aus dem Internet, deren Blogs ich lese oder deren Beiträge ich auf Instagram verfolge, machen regelmäßig beim Projekt "12 von 12" mit. Sie dokumentieren ihren Tagesablauf am 12. des Monats mit 12 Fotos, zeigen sie meist schon auf Instagram, und posten sie abends oder am Tag drauf in ihren Blogs. Da ich in den vergangenen Monaten viel Spaß beim Betrachten der Fotos hatte, wollte ich auch mal mitmachen.
Die folgende Fotoserie ist an einem mir nicht geläufigen Ort aufgenommen, den ich an diesem Tag nicht verlassen konnte, die Ansichten sind also für mich eher ungewöhnlich, wenn auch ziemlich langweilig und wenig spektakulär.
Los gehts in der Früh.
Zu einer für mich ungewöhnlichen Zeit schien schon die Sonne durch die Bäume.
#1von12 #12von12
Das Frühstück war schon halb aufgegessen, bis mir die Tagesaufgabe Fotos! wieder einfiel.
#2von12 #12von12
Manchmal ist es herrlich, wenn man duschen darf.
#3von12 #12von12
Der Septembertag war heiß, über 30 Grad, daher war viel trinken angesagt.
#4von12 #12von12
Das Buch ausgelesen, gute Biografie über eine sehr intelligente, aber auch sehr eigenwillige Persönlichkeit.
#5von12 #12von12
Ich bin gar kein Fußballfan, aber ich freue mich, dass es bei den Würzburger Kickers momentan gut läuft. Vor zwei Jahren waren sie noch in der vierten Liga. Allerdings ist erst der 4. Spieltag gespielt.
#6von12 #12von12
Die Nachmittagssonne auf dem Baum.
#7von12 #12von12
Zeit für ein wenig Französisch. Was sollen neue Orthographieregeln für mich, wenn ich die alten noch nicht intus habe?
#8von12 #12von12
Tomate vor Käse.
#9von12 #12von12
Zum Tagesabschluss gab es noch einen Fragebogen.
#10von12 #12von12
Und noch mal die Bäume, nun in der Abendsonne.
#11von12 #12von12
Irgendwie durch das Fernsehprogramm gezappt und einige Zeit einigermaßen konsterniert zugehört.
#12von12 #12von12
Das war mein erstes "12 von 12". Alle weiteren sind bei Draußen nur Kännchen gelistet.

Montag, 5. September 2016

Ganz nah. Die Finken in den Sonnenblumen.

Im Mai hatten wir Sonnenblumensamen aus Villandry mitgebracht, weil wir hier keine zu kaufen fanden. Auf Instagramm wurde der Wachstumsfortschritt über einige Wochen dokumentiert:
Nun sind die Sonnenblumen fast verblüht und sie scheinen Früchte zu haben, genau kann ich es nicht sehen, weil sie sich nach außen gedreht haben. Seit einigen Tagen ist immer mal wieder ein Höllenlärm auf dem Balkon, und heute ist es mir gelungen, die zwei Finken, die ich vorher noch nie hier gesehen hatte, durchs Küchenfenster zu fotografieren. Anders geht es leider nicht, wenn ich nur aus der Balkontür linse, fliegen sie weg.
Sie sind immer zu zweit und verbringen die meiste Zeit damit, sich zu zanken, weil sie in der Nähe sitzen.
Auf dem anderen Balkon habe ich sie dann noch mal beide erwischt, der oben will picken und traut sich nicht, weil der unten heftig mit den Flügeln schlägt.
Kennt jemand diese Finkenart? Ich kenne Grünfinken, die haben auch so eine gelbe Zeichnung an der Seite, aber das Gefieder ist überwiegend grün, und Buchfinken, die haben eine rote Zeichnung und das Gefieder ist wie hier schwarz-weiß.

Mittwoch, 31. August 2016

Essen. Rückblick August.

Auch im August, der sich vor allem im letzten Drittel recht sommerlich präsentierte, gab es viele gute, erprobte und sommerliche Gerichte. Diese Jahreszeit ist ja bald vorbei, der Herbst wird bald kommen, also nochmals genießen.
Wir begannen mit einer Broccoli-Tarte, Broccoli mit wenig Dörrfleisch angeschmort, Tarteform mit Mürbeteig, Eier, etwas Käse und Sahne.

Gerne im Sommer gemacht, die Tomaten-Tarte nach bolliskitchen, Rezept hier gebloggt, mit Links zu den Originalrezepten. Es gab bei einer Wiederholung die ursprüngliche Version, mit reichlich Tomaten und Kräutern, ohne Käse.
Fenchelsalat mit Wassermelone ist bei Hitze sehr erfrischend.
Auch der Zucchini-Tomaten-Auflauf mit Feta ist ein alter Bekannter. Das Rezept hatte ich von Chili und Ciabatta, zum ersten Mal im Blog im August 2012, Wiederholung Juli 2015.
Auch den pfannengerührten Linsensalat mit gelben Linsen, die man eigentlich für Püree verwendet, gabs schon auf dem Blog. So zubereitet bleiben sie schön knackig-bissfest.
 Als Beilage zu gegrilltem Fleisch.
Und den in diesem Jahr wiederentdeckten Nizza-Salat hatten wir diesen Sommer mehrfach, auch im August.
Zum Monatsende, als die Hitze in der Stadt für mehrere Tage unerträglich wurde, flüchteten wir in den kühleren Nordschwarzwald. Bei unserem ersten Abendessen war es schon zu dunkel für Fotos, hier nur eine Vorspeise und zwei Hauptgerichte als Beispiel. Geschmacklich köstlich.
Zucchini-Carpaccio mit Lachs.
Wolfsbarsch auf der Haut gebraten, mit Chicoree und Polenta.
Piccata von der Pute auf Tagliatelle.
Und wer jetzt meint, die Portionen wären doch sehr übersichtlich, wir hatten extra kleine bestellt.

Dienstag, 30. August 2016

Auswärts. Baumwipfelpfad Schwarzwald.

Baumwipfelpfad
Der Baumwipfelpfad Schwarzwald liegt bei Bad Wildbad auf dem Sommerberg, auf dem so viele sportliche Freizeitaktivitäten unternommen werden können: Wandern (viele Strecken unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit), Mountain-Bike (Bikepark), im Winter dann Ski Alpin und Skilanglauf, und, und, und. Nun gibt es auch einen Baumwipfelpfad.
Man beginnt mehr oder weniger ebenerdig auf einem Steg, so in etwa halber Baumhöhe.
Baumwipfelpfad Steg
Mit Ausblick auf die Baumwipfel.
Baumwipfelpfad Sicht unten
Am Ende erreicht man den Aussichtsturm, der einen in immer weiter werdenden Spiralen ganz nach oben bringt.
Turm Baumwipfelpfad
Über den Baumwipfeln. Als wir da waren, konnte man die Höhen der Schwäbischen Alb im Dunst ahnen, an ganz klaren Tagen (Föhn!) kann man wohl auch die Alpen in der Ferne ausmachen.
Baumwipfelpfad Sicht oben
Ganz oben ist der Blick ins Land ungehindert.
Baumwipfelpfad Turm oben
Den Abstieg kann man durch die Rutsche erheblich beschleunigen.
Baumwipfelpfad Rutsche
Beliebt bei kleinen (ab 6 Jahre) und großen Kindern.
Baumwipfelpfad Rutsche unten

Montag, 29. August 2016

Auswärts. Burg Zavelstein.

Viel ist nicht von der Burg Zavelstein übrig geblieben, genug jedoch, um für Kinder die Ritterzeit wieder aufleben zu lassen. Auch kann man den ehemaligen Bergfried besteigen und über den Nordschwarzwald gucken.
Ruine Zavelstein2
Sie war einmal eine Stauferburg, erbaut in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, erhalten sind der Bergfried, Mauern des Renaissance-Wohnbaus und Befestigungsteile. Die Lage auf einer Bergnase hoch über dem Tal ist spektakulär.
Die Burg diente häufig als Pfand und hatte dadurch wechselnde Besitzer. Erst 1552 wurde das Pfand vom württembergischen Herzog abgelöst und die Burg als Lehen an württembergische Adelige gegeben. 1620 bis 1630 wurde sie zum Schloss umgebaut. Beim Zerstörungsfeldzug des französischen Generals Melac im deutschen Südwesten wurde nach dem Heidelberger Schloss, dem Kloster Hirsau und vielen anderen auch die Burg Zavelstein zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Ruine Zavelstein1
Zavelstein hatte bereits im frühen 14. Jahrhundert das Stadtrecht und war bis 1975 die kleinste Stadt Baden-Württembergs, zeitweise ganz Deutschlands. 1975 wurde Zavelstein mit Teinach und weiteren Ortschaften zur Stadt Bad Teinach-Zavelstein zusammengelegt. Weitere Informationen gab es bereits 2011 hier.
Dieser Brunnen sprudelt im Kurpark im Tal, in Teinach.
Pusteblumenbrunnen

Quellen: wikipedia
Georg Dehio. Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg. München, 1964.

Sonntag, 28. August 2016

Auswärts. Kloster Maulbronn.

Das Kloster Maulbronn, gegründet im 12. Jahrhundert als Zisterzienserabtei, gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen*. Die Anlage ist riesengroß, viele Häuser außer den Klostergebäuden befinden sich innerhalb der umfassenden Mauer. Seit 1993 gehört das Kloster Maulbronn zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Das Kloster von außen. Kloster von außen
Das Mittelschiff der Klosterkirche.
Klosterkirche
Arkaden zum Seitenschiff.
Klosterkirche Seitenschiff
Chorgestühl.
Chorgestühl
Der Kreuzgang.
Kreuzgang
Die Brunnenkapelle ragt in den Kreuzgang hinein.
Brunnenhaus
Brunnen in der Brunnenkapelle.
Brunnenhaus
Im Kapitelsaal (13. Jh.) wurden in täglicher Versammlung allen Mönchen Kapitel aus der Ordensregel vorgelesen und eingeschärft. Diesem Zweck dienend war der Saal an allen vier Seiten mit Steinbänken versehen.*Kapitelsaal

* aus Quelle: wikipedia zitiert