Sonntag, 14. Januar 2018

Ganz nah. Heute so.

Heute auch mal ein wenig Sonne.
Der Main ist zwar in sein Bett zurück gekehrt, führt aber immer noch reichlich Wasser.

Freitag, 12. Januar 2018

#12von12. Januar 2018.

In diesem Monat erscheinen meine #12von12 nur im Blog, nicht auf Instagram. Diese Anwendung hat mir lange viel Freude gemacht, aber seit sie mit diesem neuen Algorithmus arbeiten und die Posts zum Teil erst nach Tagen anzeigen, macht es mir keinen Spaß mehr. Zudem weiß ich nicht, wie die Chronologie meines Tages zerrupft wird.
Der zwölfte Januar fiel auf einen Freitag, ein Tag für einen Einkauf auf dem Markt. Am Nachmittag stand dann noch eine Vorlesung in der Uni an.
Bereits am Morgen war es trüb, man sah es bereits beim morgendlichen Kontroll-Wetter-Blick aus dem Fenster, und es wurde tagsüber nicht besser. Neu in dieser Woche: die Nachbarn haben nun nicht nur ein Gerüst, sondern auch einen Schrägaufzug.
 Die Cafés rund um den Marktplatz sind schon voll belegt.
 Wenig los draußen.
 Viele Händler machen noch Ferien, aber zumindest einer ist da.

 Käse der Woche, und französiche Butter muss auch sein.

Für die Uni präparieren, Füller mit Tinte versorgen und das neue Heft mitnehmen, das alte ist voll.
 Müslischale in zwei Schichten, unten Mandarinen und oben Birne mit Mango.
Transportmittel zur Uni.
Normalerweise hat man hier Blick auf unsere Burg, heute leider nicht. Daher sehen wir hier den hässlichen Hörsaalbau, der Kasten rechts, gebaut in den frühen 1970-er Jahren.
Gleich geht's los.
Weitere #12von12 vom Januar findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Sonntag, 7. Januar 2018

Essen. Schlemmen zum Jahreswechsel.

Wie schon berichtet waren wir über den Jahreswechsel aushäusig und ließen uns auch in kulinarischer Hinsicht verwöhnen.

Freitag, 5. Januar 2018

Auswärts. Klosterruine Hirsau.

Unweit der Nagold, nur wenige Kilometer von Calw entfernt, liegt Hirsau. Hier stand im frühen Mittelalter eine der bedeutendsten Klosteranlagen Süddeutschlands. Aus dem Plan im Eingangsbereich kann man abschätzen, dass die Anlage sehr groß war. Nur die rot unterlegten Gebäude bestehen heute noch, alles andere sind Ruinen oder Fundamente.
Plan der Anlage
"Das Benediktinerkloster St. Peter und Paul wurde in den Jahren 1082-1091 nach cluniazenser Regel von dem aus dem Kloster St. Emmeram in Regensburg stammenden Abt Wilhelm in dem hier anstehenden Buntsandstein erbaut.
Für die zeitgenössische deutsche Sakralbaukunst ist die romanische Architektur Hirsauer Prägung richtungsweisend gewesen.
Das Kloster erreichte 1428-1500 eine 2. Blütezeit und wurde unter Abt Blasius um 1490 im spätgotischen Stil gänzlich umgebaut.
Herzog Ulrich von Württemberg führte 1534 die Reformation ein.
1556 wurde eine Klosterschule eingerichtet, die jährlich 25 Schüler auf das Studium der evangelischen Theologie in Tübingen vorbereitet[e].
1586-1592 errichtete das Herzoghaus seine Schloßbauten im Renaissancestil im südlichen Teil des Klosterareals.
Die Zeit der 30-jährigen Krieges brachte auch über Hisau Religionswirren, Plünderungen und große Armut.
Während des pfälzischen Erbfolgekrieges brannte General Melac 1692 alle herzoglichen und klösterlichen Bauten nieder, die Ruinen dienten etwa 150 Jahre als Steinbruch. Erst 1892 kam die inzwischen herrenlose Anlage in Württembergischen Staatsbesitz und erfuhr denkmalpflegerischen Schutz." *
Der Kreuzgang, im Hintergrund der Turm der Kirche St. Peter und Paul (Eulenturm).
Kreuzgang, Eulenturm
Die Kapelle St. Marien. St. Marien
Die Kirche St. Peter und Paul war riesig, 96 Meter lang. Heute sieht man nur wenige Fundamente der Säulen und der Vierung.ehem. Kirche St. Peter und Paul
Das Jagdschloss hatte imposante Ausmaße. Lange Jahre wuchs in der Ruine eine Ulme und überragte sie, auf diese Ulme hatte Ludwig Uhland bereits 1829 ein Gedicht verfasst. Sie ist 1989 dem Ulmensterben zum Opfer gefallen.Jagdschloss
Großzügige Räumlichkeiten, man kann erahnen, dass hier große Feste gefeiert wurden.
Jagdschloss
* Der Text ist einer Tafel von "Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg" im Eingangsbereich des Klosters entnommen

Donnerstag, 4. Januar 2018

Fotos. Zwischen den Jahren.

Vor einigen Tagen hat im Radio ein schlauer Mensch die Frage beantwortet, warum es uns in der Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig vorkommt, als verginge die Zeit langsamer als sonst. Weil im Dezember die meisten Dinge bis Weihnachten erledigt sein müssen und - zumindest in Süddeutschland - vor dem 6. Januar nichts läuft. Da ist was dran. Wir nutzten einige dieser Tage für eine kleine Auszeit in einem bekannten Gebiet, das inzwischen räumlich doch ein ganzes Stück entfernt liegt.
Hotel
Park
Als wir ankamen hatte es gerade frisch geschneit. An nächsten Morgen begrüßte uns die Sonne.
Apfelbaum
Winterlandschaft

Später regnete und taute es heftig, und der ganze Schnee war wieder weg. 
Bad
großes Ferngespräch

Montag, 1. Januar 2018

Ein frohes und gesundes Jahr 2018

Frohes neues Jahr!
Bonne année!
¡Feliz año nuevo!
Happy new year!

Sonntag, 24. Dezember 2017

Schöne Feiertage!

Allen Leser:innen wünsche ich frohe und friedliche Feiertage. Lasst es Euch gutgehen!

Dienstag, 12. Dezember 2017

#12von12. Dezember 2017.

Wenn gestern der zwölfte gewesen wäre, ich hätte vermutlich gestreikt, denn es hat den ganzen Tag geregnet, kein Wetter, um vor die Tür zu gehen. Zu meinem Glück war es heute besser, zwar nicht strahlend schön, aber trocken und mit gelegentlichem Sonnenschein.
Am Dienstag ist meist ein Marktbesuch angesagt, so auch heute. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch ein Stück erst kürzlich mit einer Verzögerung von zwölf Monaten fertiggestellte Fußgängerzone. Sieht jetzt unspektakulär aus, und ich genieße von dort immer einen ersten, wenn auch unvollständigen Blick auf unsere Festung Marienberg.
Auch der Kindergarten war unterwegs, schön zwei und zwei, und Karussell-Fahren kam erst später.
Zu Zeiten des Weihnachtsmarkts ist der Gemüsemarkt in die Nähe des Doms verlegt.
An dieser Ecke am Vierröhrenbrunnen kann es ganz schön hektisch werden, vor allem, wenn die Straba kommt.
Reichhaltiges Gemüseangebot.
Beim Käse haben wir auch zugegriffen.
Noch ein kurzer Abstecher auf die Alte Mainbrücke zum Standard-Touri-Foto par excellence: der Heilige Kilian vor der Festung Marienberg und dem Käppele.
Vorbei am Lauscherbrunnen, direkt neben dem Rathaus, geht es zum Unteren Markt, der vom Weihnachtsmarkt belegt ist.
Adventliches Angebot aus Holz.
Die Buden sind schon beleuchtet.
Das Kinderkarussell wartet noch auf Fahrgäste.
Bunte Windlichtchen leuchten für eine besinnliche, möglichst stressfreie Adventszeit!
Weitere #12von12 vom Dezember findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Auswärts. Innsbruck. Advent. Sonne.

Und wieder mal Glück mit dem Wetter gehabt, zu der Zeit war es bei uns trüb, und es schneite, als wir zurück kamen, doch so schön war es in Innsbruck. Sonne über den Bergen und der Stadt.
Stadtansicht Ost
Stadtansicht West
Stadtansicht Zentrum
Weihnachtsmarkt neben einem riesigen Weihnachtsbaum unter dem Goldenen Dachl.Dachl
Ein ganzes Haus als Adventskalender.
Adventskalender
Weihnachtsbeleuchtung1
Weihnachtsbeleuchtung2

Sonntag, 3. Dezember 2017

Rezept. Gebratener Kürbis mit Schalotten und schwarzen Oliven.

Es ist das erste Rezept, das wir aus Spanien Vegetarisch nachkochen und im Blog veröffentlichen, eine leckere Kombination aus Kürbis, Schalotten und Oliven, abgerundet durch eine Tomaten-Rotweinsauce.

Zutaten für 2 Pers.
250g Hokkaidokürbis, in möglichst gleichmäßige Stücke geschnitten
etwas Mehl Type 405 zum Wenden
250g kleine Schalotten, geschält
Olivenöl
100 ml trockener Rotwein
25 ml Sherryessig
1 Tomate und etwas Saft aus einer Dose "pelati"
3 Pimentkörner
6 schwarze Pfefferkörner
1 Msp. Kreuzkümmel
1 Lorbeerblatt
1 kl. Zweig Rosmarin
Salz
40g schwarze Oliven in Lake

Zubereitung:
  1. Kürbisstücke in Mehl wenden, etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Kürbisstücke in Öl rundum goldbraun anbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  2. Sollten Rückstände von Kürbis in der Pfanne sein, diese säubern. Etwas Olivenöl erhitzen und Schalotten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Rotwein und Essig ablöschen. Tomate zugeben.
  3. Piment- und Pfefferkörner im Mörser zerstoßen (bei mir wurden sie frisch gemahlen, ebenso der Kreuzkümmel). Gewürze, Lorbeerblatt und Rosmarin zugeben, leicht salzen. Ca. 10 Minuten (zugedeckt) köcheln lassen, bis die Schalotten weich sind.
  4. Gebratene Kürbisstücke in die Schalottensauce legen, Oliven hinzufügen und alle noch mal kurz erhitzen.
  5. Guten Appetit!

#sveg