Dienstag, 12. September 2017

#12von12. September 2017.

Der 12. September fiel auf einen Dienstag, und wir waren an diesem Tag zu Hause. Und: es ist mein einjähriges Jubiläum, vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal bei #12von12 mitgemacht.
Wie meist sah ich nach dem Aufstehen nach, wie das Wetter so war: noch trocken.
 Bei einem Kaffee schaute ich erst mal, was in der Welt so los war.
Zum Frühstück Hefezopf mit Marmelade.
Die Mitbringsel vom Marktbesuch, die Trauben sind jetzt reif, Beeren und Tomaten schmecken köstlich.
 Die werden heute Abend genossen.
Mit der Post kam eine Urlaubskarte von einer lieben Freundin.
Haushaltspflichten: Wäsche aufhängen.
Auf dem Weg zu einer Besprechung.
Neue Ausstellung im Lichthof der Universität angesehen.
Gleich noch die Rückmeldung für's Wintersemester eingeworfen.
Am Nachmittag noch die wöchentliche Arbeit für den Alumni-Verein.
Vorbereitung des Abendessens: Kartoffel-Steinpilz-Gratin, sehr geliebt, sehr 1980-er Jahre.

Weitere #12von12 vom September findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Sonntag, 10. September 2017

Auswärts. Langeoog.

Langeoog gehört zu den ostfriesischen Inseln und hat knapp 20 Quadratkilometer Fläche. Die Insel ist autofrei und wird mit Fähren von Bensersiel erreicht, die Fahrrinne ist inzwischen so tief ausgebaggert, dass die Überfahrt unabhängig von Ebbe und Flut möglich ist. Vom Hafen auf der Südseite geht es mit der Inselbahn in die Mitte des Orts.
Inselbahn
Bahnhof
Der Wasserturm und Dünen, Meer, Strand.
Wasserturm
Heckenrosen
Strand Meer
Strand Meer
Die Wattseite bei Ebbe, ein Paradies für die Wasservögel.
Watt Ebbe
Watt Ebbe

Samstag, 9. September 2017

Auswärts. Werftbesichtigung.

In Papenburg, etwa 40 km landeinwärts an der Ems gelegen, ist der Sitz der Meyer-Werft, die hauptsächlich durch den Bau immer größerer Kreuzfahrtschiffe in der Öffentlichkeit bekannt ist. Die Werft gibt es schon seit 1795, seit Mitte der 1980-er Jahre werden überwiegend Kreuzfahrtschiffe gebaut, zwei pro Jahr. Man kann die Werft besichtigen, es gibt ein riesiges Besucherzentrum, etwa 250.000 Leute werden pro Jahr durchgeschleust.
Die Eintrittskarten gibt es im Museumsschiff am Rathaus von Papenburg, es empfiehlt sich, im Internet vorzubestellen.
Museumsschiff
Die Besucher erreichen die Werft per Bus, steigt man aus, steht man vor diesem Riesen im Außendock, der kurz vor der Fertigstellung ist.
Außendock
Man sieht viele Filme, über die Geschichte der Werft und ihre Schiffe, über das Fertigungssystem - es erinnert sehr an Lego - und gegen Ende der Führung über die Überführung der Schiffe aufs offene Meer. Und man sieht Modelle.
Schiffsmodell Schiffsmodell Schiffsmodell
Auch in die Montagehalle dürfen die Besucher einen Blick werfen. Die Schiffe werden in zwei jeweils 120 Meter langen Teilstücken gebaut, ist ein Teilstück fertig, wird es nach draußen geschleppt. Die beiden Teilstücke werden dann zusammengebaut und mit Bug und Heck versehen.
Montagehalle
Links entsteht ein Heck.
Montagehalle
Dieses Schiff geht nach China. Bug
Zur Überführung der Kreuzfahrtschiffe wird die Ems kurzzeitig angestaut, dazu wird das Emssperrwerk geschlossen.

Freitag, 8. September 2017

Auswärts. Norddeich.

Norddeich liegt direkt an der Nordsee, man hat Sicht auf die Inseln Juist und Norderney. Von Norddeich starten die Fähren nach Norderney. Und der Nordseewind blies heftig.
Am Meer Hafen Sporthafen Strandkörbe Weitsicht

Donnerstag, 7. September 2017

Auswärts. Emssperrwerk.

Wir verbrachten einige Tage in Ostfriesland, am Festland und auf einer Insel.
Bei Emden wurde von 1998 bis 2002 das Emssperrwerk errichtet, hauptsächlich als Schutz vor Sturmfluten. Durch das Sperrwerk ist es aber auch möglich, die Ems zu stauen, was genutzt wird, wenn die Meyer-Werft in Papenburg mal wieder einen Ozeanriesen überführt. Als wir da waren, waren alle Tore offen.
Ems Sperrwerk Ems Sperrwerk Ems Sperrwerk Schafe Wasservögel Ems Sperrwerk

Mittwoch, 6. September 2017

Essen. Rückblick August.

Wir waren einige Tage unterwegs - das wird sich im Blog auch noch niederschlagen - so kommt der Rückblick in die Küche etwas später. Unser August war ein recht warmer Monat, alle zwei Wochen eine Hitzewelle mit weit über 30°C Tagestemperaturen, viel Sonne, gelegentlich Regen, einfach Sommer.
Gut tut an heißen Tagen ein Salat Nizza-Art mit Kartoffeln, grünen Bohnen, Sardellen, Zwiebeln, Thunfisch, Tomaten auf einem Salatbett.
 Hühnerbrust in Thaicurry-Kokos-Sauce mit Erbsen und türkischem Reis.
 Nochmals türkischer Reis, diesmal mit Gemüse aus dem Wok in Thaicurry-Kokos-Sauce.
Die geliebte Tomaten-Tarte darf in keinem Sommer fehlen, hier durften auch einige Zucchinischeiben mit drauf.
Für gefüllte Zucchini nehme ich gerne die runden Exemplare, gefüllt mit Kalbshackfleisch und dem Inneren der Zucchini, dazu Tomatensauce und türkischer Reis.
Auch der Gemüsekuchen hat sich zum Standard unserer Sommerküche entwickelt.
Das ist eine Neuentdeckung. Im Blog Anonyme Köche habe ich dieses Rezept für einen Nudelsalat mit Zucchini und Büffelmozzarella gefunden, es schmeckt ganz wunderbar.
Das war, dem Wetter entsprechend, alles sehr sommerlich. Der Herbst kann so langsam kommen.

Donnerstag, 24. August 2017

RIP. Sissi.

Mai 2002 - 23. August 2017



Donnerstag, 17. August 2017

Rezept. Toastbrot.

Jetzt habe ich doch tatsächlich auch mal Brot gebacken, eine Tätigkeit, die sonst von meinem Küchenchef ausgeführt wird. Ich wollte Toastbrot haben, und das ist nicht sein Fall. Eigentlich war mein Plan, das Rezept zu nehmen, das vor ungefähr zwei Jahren durch ganz viele Foodblogs gewandert ist, und alle waren begeistert. Doch wir hatten im März ein (weiteres) Brotbackbuch von Lutz Geissler geschenkt bekommen, und da war auch ein Rezept für Toastbrot drin, und dafür habe ich mich entschieden. Und das Ergebnis zeigt, Toastbrot muss überhaupt nicht fade schmecken.
Teig gemischt und fertig zu 24-stündigen Teigruhe.
Nach 8 Stunden.
Dehnen und falten.
Drei Teiglinge füllen die Kastenform.
Abdecken mit Alufolie und nochmals eine Stunde gehen lassen.
Fertig gebacken.
Anschnitt.
Da meine Kastenform etwas kleiner ist, als die im Buch angegebene, habe ich die Mengen umgerechnet.
Zutaten für eine Kastenform von 20*11*11 cm:
530 g Weizenmehl 550
340 g Wasser
11 g Salz
0,5 g Frischhefe
33 g Butter
15 g Zucker

Zubereitung:

  1. Vom Wasser einen Schluck abnehmen und die Hefe darin auflösen. Im restlichen Wasser Salz und Zucker auflösen.
  2. In die Teigschüssel das Wasser mit Salz und Zucker geben, dann das Mehl, die Butter in Flöckchen. Zuletzt das Hefewasser dazuschütten.
  3. Mit der Hand die Zutaten so lange vermischen, bis eine einheitliche Teigmasse entstanden ist. Eine Kugel aus dem Teig formen und mit Folie abdecken. Der Teig ruht ca. 24 Stunden bei 18-20°C.
  4. Nach 8 und 16 Stunden wird der Teig gedehnt und gefaltet.
  5. Nach 24 Stunden den Teig vorsichtig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in drei gleich schwere Teile teilen.
  6. Jeden Teigling rund einschlagen. Ca. 5 Minuten Ruhezeit.
  7. Jeden Teigling länglich einschlagen, ca. 10 cm lang und mit der glatten Seite nach oben hintereinander in eine gefettete Kastenform setzen. 
  8. Die Kastenform mit einer an der Unterseite gefetteten Alufolie verschließen und eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.
  9. Die Kastenform in den kalten Ofen stellen, auf 50°C schalten und 30 Minuten stehen lassen. Danach den Ofen auf 200°C schalten und 45 Minuten backen. Die Alufolie nach ca. 20 Minuten entfernen.
  10. Das Brot aus der Form nehmen, auf ein Blech oder auf einen Rost setzen und weitere 20 Minuten bei 200°C fertig backen.
Das Ergebnis war ein wohlschmeckendes Brot, geschmacklich viel intensiver als das Toastbrot vom Bäcker. (Dass ich kein Toastbrot aus dem Supermark esse, muss ich wohl nicht extra erwähnen.)
Rezept und Zubereitung aus: Lutz Geissler. Brot backen in Perfektion. Becker Joest Volk Verlag 2016, 3. Auflage 2017.