Samstag, 12. Mai 2018

#12von12. Mai 2018.

Der 12. Mai fiel auf einen Samstag, und ich nehme euch mit auf meine Einkaufsrunde zum Markt und zurück. Doch der Tag begann wie immer mit einem prüfenden Blick auf die Wetterseite: Sonne.
Erster Stopp bei der Apotheke.
Auf dem Unteren Markt ist fast jeden Tag etwas los, heute Hüpfburg.
Käse vom regionalen Erzeuger.
Jetzt im Mai gibt es nicht nur Gemüse, sondern auch Pflanzen für Balkon und Garten im Angebot.
Spargel aus dem Freiland hat jetzt Hochsaison.
Einkaufen, Leute treffen, verweilen.
Auswärts frühstücken läuft sehr gut.
Auch auf der anderen Platzseite neben dem Blumenstand.
Nur die Eisheiligen noch abwarten, dann dürfen sie alle ins Freie.
Das Touristenbähnle darf auch durch die Fußgängerzone.
Letze Station auf der Einkaufsrunde, das bestellte Buch abholen.
Weitere #12von12 vom Mai findet ihr bei Draußen nur Kännchen. Wie #12von12 funktioniert, lest ihr hier.

Dienstag, 8. Mai 2018

Ganz nah. Weininsel im Mai.

Dafür, dass dies unser Lieblingsausflugsziel in der Nähe ist, waren wir lange nicht mehr dort ("wir müssen auch mal wo anders hinfahren!"), beim letzten Mal waren die Weinberge herbstlich gefärbt. Diesmal nun Anfang Mai, alles grün, aber die Blätter noch nicht so voll ausgebildet wie im Sommer.
Dazu frühsommerliche Temperaturen und Sonne, es blieben keine Wünsche offen.
Weininsel im Mai
Weininsel im Mai
Weininsel im Mai

Sonntag, 6. Mai 2018

Ganz nah. Papiermühle Homburg.

Bei diesem Ausflug ging es nicht zurück ins Mittelalter, sondern in die Technik des 20. Jahrhunderts, denn in der Papiermühle in Homburg am Main wurde bis 1975 Papier produziert. So sieht man eben auch die Maschinen, die 1975 noch da waren, und nicht die aus dem 19. Jahrhundert, die irgendwann ersetzt wurden.
Die Papiermühle ist ein großes Gebäude mit einem gewaltigen Dach, unter dem das Papier getrocknet wurde. Man kann die teilweise geöffneten Läden aus Holz erkennen, mit denen die Belüftung gesteuert werden kann.
Papiermühle Homburg
Die einzelnen Arbeitsschritte zur traditionellen Papierherstellung aus Lumpen (Hadern) werden im Museum über Schautafeln erklärt. Bei Führungen kann man die Maschinen "live" erleben.
Ein Sieb, ein Rahmen und Papierbrei, hier könnte man schöpfen.
Papiermühle Homburg
In diesem Raum war eine Werkstatt untergebracht und dort wurden auch die Stoffe für die Zerkleinerung und anschließende Verarbeitung vorbereitet.
Papiermühle Homburg
Die einzelnen Blätter werden zwischen Filz gelegt und gepresst.
Papiermühle Homburg
Das Papier trocknet auf dem Dachboden.
Papiermühle Homburg
Manche Papiere werden durch Klammern gehalten,
Papiermühle Homburg
andere hängen auf der Leine.
Papiermühle Homburg
Glätten.
Papiermühle Homburg
Stapelweise beschneiden.
Papiermühle Homburg
Angetrieben wurden alle Maschinen über ein Mühlrad, das rekonstruiert wurde und heute einen Generator antreibt.
Papiermühle Mühlrad
Der Mühlkanal zweigt vom Bach ab und führt das Wasser zum Mühlrad.
Papiermühle Homburg
Die Papiermühle im Internet: http://www.papiermuehle-homburg.de/

Freitag, 4. Mai 2018

Ganz nah. Lorenzkirche Nürnberg.

Wir waren schon mal da und auch diesmal waren wir sehr beeindruckt von Größe und Qualität dieser Kirche. Beim Blick von der Ferne fällt die Kirche schon durch ihre Größe auf, vor allem der ausladende Chor auf der linken Seite.
Lorenzkirche
Lorenzkirche

Lorenzkirche
Lorenzkirche
Lorenzkirche
Lorenzkirche

Donnerstag, 3. Mai 2018

Ganz nah. Kaiserburg Nürnberg.

Ausstellungsplakat
Nach der Cadolzburg stand noch die Kaiserburg in Nürnberg an. Wir besichtigten sie im Rahmen der Ausstellung "Kaiser - Reich - Stadt", die die speziellen Beziehungen der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs zu diesem Reich und zur Stadt Nürnberg darstellt, die eine der bedeutendsten Städte im mittelalterlichen Deutschland war. Als Reichsburg war sie immer wieder Aufenthaltsort für die Kaiser, denn im Mittelalter gab es bekanntlich keine Haupt- oder Residenzstadt, die Kaiser regierten im Umherziehen, von Burg zu Burg. Auf dem Plakat kann man in der Abbildung der mittelalterlichen Stadt die Größe und damit die Bedeutung der Burg ermessen.
Sinwellturm
Der Reichsadlerhumpen.
Reichsadlerhumpen
Nachbildung des Reichsapfels.
Ein Wunderwerk der Technik: Astronomische Uhr.
astronomische Uhr
Auf dem Burggelände.Fünfeckturm
Burgamtsmannsgebäude
Blick auf die Stadt
Der blaue Pin zeigt die Lager der Kaiserburg Nürnberg, der rote die Cadolzburg.

Dienstag, 1. Mai 2018

Ganz nah. Cadolzburg.

Cadolzburg Die Cadolzburg (Kartenübersicht am Ende) war eine Burg der Zollern, als sie im Mittelalter Burggrafen in Nürnberg waren. Im April 1945 brannte die Burg völlig aus und wurde erst um die Jahrtausendwende wieder aufgebaut. Seit 2017 beherbergt sie die Ausstellung "HerrschaftsZeiten. Erlebnis Cadolzburg". Ich wurde durch Berichte über die Vorbereitung der Ausstellung auf Burg und Ausstellung aufmerksam.
Cadolzburg
Die Ausstellung widmet sich im Schwerpunkt den dortigen Fürsten im 15. Jahrhundert, Friedrich VI. (1371-1440), der 1415 Kurfürst von Brandenburg wurde und seitdem als Friedrich I. von Brandenburg firmierte, und seinem Sohn Albrecht Achilles (1414-1486). Außerdem gezeigt werden eine mittelalterliche Küche und die damaligen Speisen, mit welchen Pflanzen Stoffe gefärbt wurden, aber auch mittelalterliche Waffen (worauf ich immer gerne verzichte). Begleitet wird die Ausstellung durch zahlreiche Touchscreens, die wir im Rahmen einer Führung jedoch nicht nutzen konnten.
Cadolzburg
Dieser große Raum zeigt ungeschönt alle Baustufen, die alten Steine, die Renovierungen und die enormen Stützen aus Beton. In dem Raum finden häufig Konzerte statt, die Akustik soll phänomenal gut sein. Cadolzburg
Hier nun Links zu drei Interviews mit Ausstellungsmachern vor Eröffnung 2017.
Link zu "Das Burgerlebnismuseum Cadolzburg aus der Sicht eines Kurators"
Link zu "Die Cadolzburg - wie entsteht ein Museum? Was macht ein Kurator?"
Link zum Beitrag über Museumspädagogik auf der Cadolzburg

Webseite der Cadolzburg: http://www.burg-cadolzburg.de/

Der rote Pin zeigt auf die Cadolzburg, der blaue auf die Kaiserburg in Nürnberg (nächster Beitrag)

Montag, 30. April 2018

Essen. Rückblick April.

Der diesjährige April hatte schon einige Sommertage im Gepäck, allerdings war frisches Gemüse aus der Region noch recht rar, guten Spinat gab es schon in er ersten Monatshälfte, Spargel dann in der zweiten. Als die Temperaturen so richtig in die Höhe stiegen, musste natürlich angegrillt werden. Wir hatten dazu Nudelsalat mit Erbsen und selbstgemachtes Ketchup.
Spanische Tortilla ist bei uns sehr beliebt, hier ist sie mit Thunfisch zubereitet.
Risotto mit grünem Spargel.

Sonntag, 29. April 2018

Ganz nah. Sigismundkapelle Oberwittighausen.

Rapsblüte Neben diesem jetzt so schön blühenden Rapsfeld steht die St. Sigismundkapelle in Oberwittighausen (Kartenübersicht am Ende des Beitrags). Sie entstand etwa um die gleiche Zeit wie die Achatiuskapelle in Grünsfeldhausen und wurde vermutlich von derselben Bauhütte erstellt. Die Auftraggeber sind bei beiden Bauten nicht bekannt, so dass man auch hier vermuten kann, es könnte ein glücklicher Kreuzzugheimkehrer gewesen sein.
Sigismundkapelle
Das Portal wurde nach der Zerstörung im Dreissigjährigen Krieg willkürlich wieder zusammen gesetzt, manche Figuren sind daher etwas unzusammenhängend. Sigismundkapelle
Der achteckige Bau ist fast fensterlos.
Sigismundkapelle
Sigismundkapelle
Die Linde vor der Kapelle hier in ihrer ganzen prachtvollen Größe.
Sigismundkapelle
Quellen:
wikipedia
Die Kapelle St. Sigismund in Oberwittighausen